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Deutsche Meisterschaft WA 2019 in Berlin im Rahmen „Der Finals 2019“

Der sportliche Höhepunkt die deutsche Meisterschaft WA (olympische Disziplin) fand dieses Jahr im neu geschaffenen Format „Die Finals 2019“ in Berlin statt. Hierbei fanden zehn deutsche Meisterschaften zeitgleich statt und Bogensport war mit dabei. Auf der bayerischen Meisterschaft qualifizierten sich insgesamt 7 Schützen vom PSV München für dieses Multisportevent.

Das Wettkampffeld der Bogenschützen befand sich an der gleichen Stelle wie beim Weltcup in Berlin am Maifeld, eingebettet zwischen Glockenturm und Olympiastadion. Mit insgesamt 90 Wettkampfscheiben, Absperrungen, Trainerakkreditierungen und eigenem Verpflegungszelt für die Teilnehmer war es ein ganz besonders Gefühl auf dieser Meisterschaft.

Im ersten Teil der Qualifikation am Freitag durften Jörg, Evi, Tobias und Laura starten.
Bei seiner ersten deutschen Meisterschaft nach zehn Monaten Bogenschießen sammelte Jörg viel Erfahrungen und belegte in der Maserklasse Blankbogen den 30. Platz.
Im ersten Jahr in der Masterklasse erfüllt sich Evi einen lang gehegten Traum, die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Mit etwas Nervosität und wackligen Knien startet Evi in den Wettkampf. Mit einem soliden Ergebnis belegt Evi den 14. Platz in der Masterklasse.
Unser langjährige erfahrene Meisterschaftsteilnehmer Tobias startete wieder im größten Teilnehmerfeld der Herrenklasse Recurve. Da der diesjährige Saisonverlauf eher etwas verhalten verlief, waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Nach einem bärenstarken Start mit einer 57er Passe pendelte sich die Passenergebnisse im Bereich 51/52 ein und am Ende reichte es zu einer neuen persönlichen Saisonbestleistung von 624 Ringen und dem 19 Platz der Qualifikation. Am Ende haben drei Ringe zum Final gefehlt, der Platz reichte aber noch für die Auszeichnungsmedaille für das erste Drittel.
Laura startet auch bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft in der Damenklasse, die ersten Nervositäten legten sich nach und nach. Mit zwei soliden Durchgängen 285 und 286 Ringen reichte es am Ende mit 571 Ringen für einen sehr guten 18. Platz mit auch drei Ringen Abstand zum Finalschießen.

Den Abend haben wir mit dem traditionellen Pizzaessen als Vorbereitung auf den Wettkampf der Jugend am nächsten Tag abgeschlossen.
Am Samstag war dann unserer Jugendmannschaft (Johanna, Andrea und Lukas) am Start, aber der Beginn vom Wettkampf hat sich leider verzögert, da die Halbfinals vom Vortag noch geschossen werden mussten, nachdem diese wegen Unwetter abgebrochen worden waren.
Auch für unsere Jugendmannschaft war es die erste deutsche Meisterschaft WA, somit war auch ein wenig Nervosität im Spiel. Lukas erreichte mit einem sehr guten ersten Durchgang mit insgesamt 531 Ringen in einem sehr stark besetzten Feld einen guten 43. Platz.
Johanna und Andrea starteten konzentriert und fokussiert in den Wettkampf. Das Geschwisterduell konnte dieses Mal Andrea mit neuer persönlicher Bestleistung (593) gegen Johanna (587) für sich entscheiden. Somit konnten sich beide für das Finale der besten 16 Schützen qualifizieren.
In der ersten Runde traf somit Andrea als Neunte gegen die Achte der Qualifikation. In einem spannenden Match mit wechselnden Führungen konnte sich Andrea im Satzpunktsystem mit 7:3 durchsetzen und so ins Viertelfinale einziehen. Dort traf sie auf die Vorkampferste Clea Josina Reisenweber aus Berlin. Die international erfahrene Schützin war dann leider doch etwas zu stark für Andrea und nach einem spannenden Kampf verlor Andrea das Match mit 7:1.
Johanna durfte als 13. der Vorrunde gegen die Vierte starten. Die ersten zwei Passen gingen an Elina aus Lauenau und Johanna lag mit 0:4 hinten. Mit einer starken Aufholjagd und drei in Folge gewonnen Passen erreicht auch Johanna das Viertelfinale mit 6:4. Im Viertelfinale traf Johanna auf Pia aus Bocholt. Denn ersten Satz gewann Johanna mit 25 zu 19 Ringen. Die anschließenden Passen gingen leider verloren und Johanna schied mit 6:2 aus dem Finale aus.
Die Jugendmannschaft belegt in der Besetzung Lukas, Andrea und Johanna den siebten Platz.

Die deutsche Meisterschaft war eine sportlich sehr erfolgreiche Meisterschaft für die PSV Bogenschützen mit insgesamt zwei Viertelfinalteilnahmen und 5 Plätzen unter den ersten 20.
Nach Abschluss unserer Bogensportwettkämpfe hatten wir noch die Möglichkeit weitere Meisterschaften zuzuschauen, so waren wir bei den Leichtathleten im Olympiastadion und erlebten z.B. die 100m Finals, den deutschen Rekord von Konstanze Klosterhaufen über 5000m und den Sieg von Christina Hering über 800m.

Natürlich waren wir auch bei den Medaillenmatches der Bogenschützen auf dem olympischen Platz - ein tolles Erlebnis, wenn 2.000 Zuschauer die Bogenschützen anfeuern.

Weitere Meisterschaften, welche wir besucht haben, waren moderner Fünfkampf und Triathlon.

Rundum waren „Die Finals 2019“ mit der deutschen Meisterschaft Bogen eine gelungene Veranstaltung, gerne wieder!
Ein herzlicher Dank auch an alle fleißigen Helfer, Betreuer und Fans auf der deutschen Meisterschaft, genauso wie allen Trainer, welche sich über das ganze Jahr für die Schützen einsetzten, betreuen und an ihrer sportlichen Weiterentwicklung arbeiten.