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PSV-Floorballer erfolgreich bei den Österreichischen Masters - offene Staatsmeisterschaft für Spieler über 35 Jahre.

Bereits zum vierten Mal wurden vergangenes Wochenende die Österreichischen Floorball Masters im
Landessportzentrum in Innsbruck ausgetragen. Das besondere an diesem Floorballturnier ist, dass die
Teilnehmer älter als 35 Jahre sein müssen. Zielgruppe dieses Turnierformates sind ehemalige,
junggebliebene Ligaspieler. Und von denen hat der PSV München noch einige aufzubieten. Bereits
1998 gründeten einige Studenten die Floorballabteilung in der damals noch weitgehend unbekannten
Sportart und konnten bereits zu dieser Zeit einige Erfolge und Titeln nach München bringen. Unter
dem Namen Munich Legends fanden sich beim PSV noch sieben Feldspieler und eine Torfrau aus
München zu diesem nostalgieträchtigen Zusammentreffen. Man traf wieder viele bekannte Gesichter
der damaligen durchaus überschaubaren Floorballgründerzeit.

Neben dem Veranstalterverein den Hot Shots Innsbruck auch mit am Start der Österreichische Rekord
Meister VSV Villach mit einem rekordverdächtigen Kader von 17 Spielern.

Im Modus Hin- und Rückrunde traf jedes Team zweimal aufeinander. Zum Auftakt konnten die PSV
Sportler zwei ungefährdete Siege gegen Innsbruck und Villach verbuchen. Das Rückspiel gegen die
Gastgeber aus Tirol wurde leider etwas leichtfertig noch aus der Hand gegeben. Somit kam es gegen
die Kärntner Erfolgsmannschaft zum Showdown. Die souveräne 3:0 Führung bis 5 Minuten vor
Spielende konnte das Münchner Team leider nicht über die Runden bringen. Somit stand es zum
Schluss 3:3 und die Munich Legends beendeten das Turnier punktgleich, nur aufgrund des
schlechteren Torverhältnisses, auf dem hervorragenden zweitem Platz und dürfen sich somit
Vizemeister der Österreichischen Masters 2018 nennen. Als kleiner Trost konnte noch der Pokal des
Torschützenkönigs mit nach Bayern gebracht werden. Herzlichen Dank an die Veranstalter aus
Innsbruck und dem Versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen.

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Spitzen-Heimturnier der Oiden Wikinger

Moosach. Am 11.03.2018 wurde der mittlerweile vierte Turniertag der Hobbyliga des Bayerischen Floorballverbands ausgetragen. Dieses Mal waren die Oiden Wikinger Gastgeber auf heimischem Boden des PSV München e.V. Die Rahmenorganisation war nahezu perfekt und die Gastfreundschaft wurde später noch äußerst gelobt. In der Gruppe 1 trafen die ZHS Dukes Minga, die Sternenschar, der VfL Kaufering und die Nürnberg Nuts aufeinander. In Gruppe 2 liefen neben dem Gastgeber noch der TSV Mainburg, Rapid Vilsheim und das Team Deggendorf auf.

Aus Sicht der Oiden Wikinger gelang ein fulminanter Auftakt gegen die Floorball-Haie aus Mainburg. Anja Faltenbacher (mit Assist von Christian Lau) erzielte sehr früh in einer wunderschönen Kombination einen sehenswerten Schlenzer. Die Mainburger ließen sich aber den Schneid nicht abkaufen und hielten fortan gut dagegen. Christian Lau (Bill Graham) schoss das zweite Tor, woraufhin Mainburg aber den Anschlusstreffer errang und es wieder spannend wurde. Allerdings war das eher von kurzer Dauer. Bill Graham überzeugte mit einer starken Einzelleistung bevor neuerlich Christian Lau (Bill Graham) nach kämpferischem Einsatz einnetzte. Den Schlusspunkt setzte dann der Schlagschussexperte Jürgen Weller zum 5:1.

Noch immer euphorisiert wollte man gegen die Vilsheimer einen ähnlich glänzenden Auftritt hinlegen. Das gelang auch noch besser als gedacht. Zwar war die Anfangsphase ausgeglichen, aber seitens der Wikinger zu nachlässig. Das Passspiel in den ersten Minuten war einfach zu wenig ausgeprägt. Schließlich gelang es Marvin Gabler (Robert Pfaller), den Bann zu brechen. Daraufhin folgten drei bewundernswerte Einzelaktionen von Robert Pfaller, Christian Lau und Christian Penzkofer. Das war eine eine satte Leistung. Zudem brachen dann aufgrund der dominanteren Spielweise vollends die Dämme. Die Unkonzentriertheit der Vilsheimer nutzte das Duo Marvin Gabler / Robert Pfaller mit gleich vier Treffern hintereinander. Das erzeugte dann wohl oder übel fast Frustration beim Gegner. Christian Lau (Thomas Weber) und Robert Pfaller (Thomas Weber) schlossen das Spiel mit einem fulminanten 9:1 ab. Respekt.

Leider war dann offenbar das Pulver für den restlichen Spieltag verschossen. Im letzten Gruppenspiel gegen das Team Deggendorf ging man zwar kämpferisch stark, aber dennoch etwas schnörkellos mit 6:1 unter. Nur ganz zum Schluss errang Anja Faltenbacher (Christian Penzkofer) der Ehrentreffer. Das hatte man sich etwas anders vorgestellt, auch wenn der zweite Platz in Gruppe 2 nicht mehr zu nehmen war.

Im ersten Halbfinale traf man frisch motiviert auf die ZHS Dukes Minga. Hier wollte man die alten Fehler vermeiden und hielt sehr gut mit. Es war ein äußerst spannendes Spiel, in dem beide Seiten ihr Können zeigten. Obwohl Goalie Silke Hager sensationell hielt, nutzten die Dukes dann doch die Chancen besser. Beim Stand von 0:2 versuchte man noch mit dem Herausnehmen des Goalies aufzuholen. Allerdings fiel dann doch 20 Sekunden vor Schluss auch noch das 0:3.

Zu guter Letzt ging es im Spiel um Platz 3 neuerlich gegen Deggendorf. Ein Deja vu? Es folgte ein Wahnsinnsspiel, in dem beide Teams sehr laufstark auftraten. Beide versuchten, gegeneinander unter Druck zu setzen. Wie so oft, waren es dann die teils unscheinbaren Schüsse, die – wie auch immer – ins Tor gingen. Man lief den Toren immer hinterher und nur Robert Pfaller gelangen zwei schöne Treffer zu einem Endstand von 2:5. Zum Schluss gab es dann auch noch eine kuriose Situation, da beide Teams wegen Strafen nur noch je zu Zweit auf dem Platz standen. Bei den Oiden Wikingern wird gerade heiß diskutiert, wie Jürgen Weller seine Strafe für seinen Schlägerwurf (ungefährlich außerhalb des Spielfelds) „kompensieren“ möchte.

Zu guter Letzt war das Deja vu dann doch perfekt. Auch den vierten Spieltag schloss man insgesamt als Vierter ab. Da scheint es irgendwie eine „natürliche Barriere“ nach oben zu geben, die man noch zu durchstoßen hat. Nichtsdestotrotz freute man sich über weitere sechs Punkte in der Liga. Oider Wikinger des Tages war Robert Pfaller mit bärenstarken acht Scorerpunkten.

Turniersieger wurden übrigens die ZHS Dukes Minga in einem äußerst hochklassigen Finale per 2:0-Sieg gegen Kaufering. Vielleicht auch Dank des sensationellen Fan-Anhangs. Dieses Spiel war jedenfalls eine unheimlich tolle Visitenkarte für diese Sportart. Auch die Hobbyturnierserie weiß zu gefallen und einen sehr attraktiven Floorball zu zeigen. Das nächste Mal wird dies am Sonntag, den 29.04. in Kaufering unter Beweis gestellt.

Guter Start in die Floorball Platzierungsrunde

Am 20.01. musste die U13 vom PSV München Wikinger zu ersten Runde der Platzierungsspiele nach Ingolstadt. Die Gegner waren Haunwöhr/Puchheim und Mainburg.

Die Jungwikinger reisten mit 6 Feldspielern und einem Torwart an und waren gespannt auf die Gegner. Erster Gegner waren Haunwöhr/Puchheim und es stellte sich schnell heraus, das es ein sehr defensives Spiel der Wikinger werden würde. Spielerisch und passtechnisch war der Gegner überlegen und nach großem Kampf ging das Spiel doch klar mit 16:5 an Haunwöhr/Puchheim. In der Tabelle klar führend mit nur 9 Gegentreffern konnten sich die Wikinger immerhin auf die Fahne schreiben, dass sie Haunwöhr/Puchheim die meisten Gegentore zugefügt hatten.

Der nächste Gegner war Mainburg. Da sich ein Kind selber aus dem Spiel genommen hatte, waren nur noch fünf Feldspieler übrig. Das sollte aber kein Manko sein, denn auch Mainburg war mit der gleichen Spielstärke auf dem Platz.

Vom Trainer taktisch gut eingestellt gingen die Jungs auf den Platz und spielten munter darauf los. Durch einen Konter von Mainburg kamen die Wikinger ins Hintertreffen. Nach einigen Minuten konnten sie spielerisch den Ausgleich markieren und, beflügelt durch das Tor, spielten sie kontinuierlich weiter.

Mit einem 4:2 ging es in die Halbzeit. In den ersten Minuten der 2. Halbzeit machte Mainburg Druck. Ridon, der den Stammtorhüter ersetzte, wuchs über sich hinaus und machte mit starken Reflexen die guten Chancen der Mainburg zunichte. Wieder Oberhand gewinnend wurden jetzt die Tore geschossen. Am Ende siegten die Wikinger 10:2. Der erste Sieg in der laufenden Saison, der schon längst überfällig war. Auf diese Einstellung kann man aufbauen und noch für einige Überraschungen sorgen. Mit 8 Scorrerpunkten war Muhammed der Spieler des Spieltages.

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4 Jahre Oide Wikinger

Es war im März 2014, als vier Floorball-Eltern (Christian Penzkofer, Armin Soika, Thomas Urban und Britta Kruhme) sowie zwei Nachwuchs-Trainer (Jürgen Weller und Saskia Gutmann) nicht länger nur zusehen oder von außen eingreifen, sondern auch selbst aktiv die Kelle schwingen wollten. Die Geburtsstunde des Floorball-Hobbyteams im PSV München. Ähnlich wie im Fußball mit der AH, den Alten Herren, gab man sich alsbald den Namen „Oide Wikinger“, da auch im Floorball ab 30 Jahren die Luft dünner wird. Und es klang auch herrlich bayrisch, denn dieser Bezug sollte schon ebenfalls deutlich werden.

Anfangs spielte man noch ohne Goalie (Torwart) auf zwei Kleinfeldtore, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. Schnell gab es aber einen Freiwilligen und damit wurde auch das Spiel noch interessanter. Ein Spielertrainer der Herrenmannschaft gesellte sich ebenfalls zu der ominösen, aber lustig-lockeren Floorballtruppe. Und es machte dermaßen Spaß, dass mit den Neuzugängen gleich nach zwei Monaten ein Hobbyturnier besucht werden wollte. Leider war man die einzige Hobbymannschaft, was ein sportliches Waterloo mit 4:48 Toren bedeutete.

In diesem ersten Jahr konzentrierte man sich also erst einmal darauf, den Kader aktiv zu bewerben und das Sportliche hintan zu stellen. Durch regelmäßiges Training kam auch sukzessive Qualität ins eigene Spiel. Ein Heimturnier Anfang 2015 war für eine sportliche Wasserstandsmeldung gedacht und auch geeignet. Es sollte dann doch bis September 2015 dauern, bis im Stadtbach-Piranha-Cup in Amendingen.der erste Sieg (gegen Sandelzhausen) eingefahren werden konnte. Egal wie lange das nun gedauert hatte, die Oiden Wikinger hatten Blut geleckt. Man hatte sich durch seine sympathische und lockere Art bereits einen Namen gemacht und wollte nun auch spielerisch wahrgenommen werden.

Da kam dann die neu aufgelegte Hobbyturnierserie des Bayerischen Floorballverbands ganz recht. Mit einem Heimturnier im April 2016 ließ man in bester Gastfreundschaft die erste „aktive“ Saison ausklingen. Insgesamt wurde man respektabler Vierter der Floorball-Hobbyliga 2015/16. Daran nahmen immerhin 14 Mannschaften teil und das beständige Mitmachen zahlte sich aus.

In der darauffolgenden Saison lief man dann schon in eigenen Trikots auf. Das neue Logo der Oiden Wikinger setzte sich sogar innerhalb der Abteilung Floorball großteils durch. Man war jetzt nicht nur die schickeste Mannschaft, sondern auch stetig erfolgreicher. Aber auch neuerlich ein sportliches Wechselbad der Gefühle. Wie ein Jahr zuvor durfte man das letzte Turnier auf heimischem Boden bestreiten. Die Saison 2016/17 wurde sogar als Zweiter beendet. Amtlicher Titel: Bayerischer Vize-Meister!

Dies führte dazu, dass man die Taktung der Festivitäten erhöhte. Die Oiden Wikinger vergnügten sich auf einer kleinen Mittsommerfeier. Und auch Mittwinter wurde mit Stockschießen und Glühwein ordentlich begangen. Nach dem kürzlichen Besuch am Nockherberg greift man aber auch wieder im Hobbyligabetrieb an. Am 11.03.2018 findet das dritte Hobbyliga-Turnier zuhause beim PSV statt. Diese Saison geht noch etwas länger bis Ende Mai. Man muss und will sich nochmal arg strecken, um seinen Vize-Titel zu verteidigen.

In den letzten vier Jahren bestritt man insgesamt 44 Spiele mit 157:248 Toren. Das eingangs erwähnte Waterloo-Turnier lässt immer noch grüßen. Aber auch unabhängig davon: Egal wo die Oiden Wikinger auftauchen ist man allseits angetan ob dieser Truppe. Sportlich ambitioniert und motiviert, aber dennoch immer den Spaß und die Gemeinschaft sowie Geselligkeit im Vordergrund sehend.

Dies führte auch dazu, dass aus anfangs Sechs mittlerweile 33 Aktive zwischen 20 und 64 Jahren geworden sind. Damit sind die Hobby-Floorballer das stärkste Team der Abteilung Floorball.

Wer sich anschließen möchte: Wir trainieren und spielen jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr in der Neuen Halle, Teil 3, powern uns aus und haben vor allem viel Spaß. Während, aber natürlich auch nach dem Spiel z.B. regelmäßig im Moosacher Paradies..

Alle, die einigermaßen fit sind und Lust an einem temporeichen Sport haben, können gerne bei uns reinschnuppern, Männlein wie hoffentlich auch Weiblein. Wendet Euch herzlich gerne an Christian „Penzi“ Penzkofer am besten per E-Mail unter penzkofer@gmx.de.

Oide Wikinger erringen vierten Platz im zweiten Hobbyturnier 2017/18

Die Hobbyturnierserie führte die Oiden Wikinger am 07.01. zu den Floorball-Haien des TSV Mainburg. In der Gruppenphase wurden sie mit den Regenburg Adlern, den NuTs aus Nürnberg und den spiel- und schussstarken Deggendorfern gewählt.

Im ersten Spiel ging es dann auch gleich gegen Nürnberg, den vermeintlich schwächsten Gegner, los. Für das Ziel das Halbfinale zu erreichen war ein Sieg daher Pflicht. Allerdings starteten die Wikinger harzig in das Spiel und konnten die taktischen Vorgaben von Coach Jörg Diederich nicht umsetzen. So stand es lange 0:0. Zu allem Überfluss erhielten die Wikinger noch eine umstrittene Strafzeit wegen eines angeblichen Wechselfehlers. In Unterzahl fiel dann auch das 0:1 durch einen verdeckten Schuss. Das Gegentor wirkte aber wie ein Weckruf. Die Mannschaft spielte jetzt deutlich besser, aber immer noch zu ungenau, so dass sie kaum zwingend zum Abschluss kam. Folglich blieb es bis kurz vor Schluss bei diesem Spielstand. Die Oiden Wikinger setzen nun alles auf eine Karte: Goalie Silke Hager verließ das Tor und mit vier Feldspielern sollte der Ausgleich endlich fallen. Doch erst Sekunden vor Schluss fand ein präziser Distanzschuss von Jürgen Weller das Ziel. Beim Unentschieden blieb es dann auch.

Für das zweite Spiel wurden als Konsequenz die Reihen umgestellt. Außerdem hatte der Coach bei der Spielbeobachtung taktische Fehler beim nächsten Gegner, den Regensburg Adlern, ausgemacht. Dadurch waren die Oiden Wikinger dann auch dominanter und kamen zu einigen Abschlüssen. Die überraschende Führung der Regensburger stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Wikinger spielten aber konzentriert weiter und kamen fünf Minuten später durch Christian Lau (Assist Bill Graham) zum Ausgleich. Wenig später konnte dann auch das 2:1 durch Jörg Diederich (Eberhard Krauss) bejubelt. Wegen unzulänglicher Entsorgung eines gebrochen Schlägers kamen die Regensburger in Unterzahl. Nach etwa einer Minute überzeugenden Überzahlspiels gelang es Jürgen Weller von den Mittellinie aus Eberhard Krauss in guter Position freizuspielen. Dessen Abschluss führte zum 3:1. Christian Lau gelang durch eine feine Einzelleistung noch der Schlusspunkt zum 4:1.

Im letzten Gruppenspiel gegen Deggendorf ging es darum das Vorrücken ins Halbfinale zu sichern. Trotz der 1:5 Niederlage gelang dies auch als Zweiter der Vorrundengruppe. Das Wikinger-Tor in diesem Spiel steuerte Christian Lau bei. Somit war das erste Turnierziel für die Moosacher erreicht.

Gleich im ersten Halbfinale standen die Wikinger dem Turnierfavoriten ZHS Dukes Minga gegenüber. Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Wikinger. Gefühlt waren die drei ersten Schüsse auch allesamt Gegentore. Es ist nicht so, dass sich man sich große Chancen auf eine Finalteilnahme ausgerechnet hatte, aber mit 0:3 nach vier Minuten konnte und wollte man nicht leben. In dem wie die Wikinger stärker wurden verloren die Abschlüsse der Gegner an Präzision, so dass die nächsten fünf Minuten kein Tor mehr fiel. Erst fünf Minuten vor dem Ende fiel dann das 0:4 aus Sicht der Nordmänner. Einen wuchtigen Schuss von Jürgen Weller konnte der ZHS-Goalie nur abprallen lassen. In der zweiten Welle konnte Christian Lau dann den freien Ball ins Tor schieben. Damit erzielte er nicht nur seinen vierten Turniertreffer, sondern er war auch der erste Spieler, dem überhaupt ein Tor gegen die ZHS Dukes während des Turniers gelang. Bevor es noch einmal spannend werden konnte, fiel aber auch noch das 1:5. Was aber viel weniger schmerzhaft war, als der Zusammenstoß von Goalie Silke Hager mit einem ZHS-Angreifer in der Schlusssekunde, der fast das Turnieraus für sie bedeutet hätte.

Im kleinen Finale gegen Vilsheim begannen die Moosacher wieder konsequent und gingen durch Jörg Diederich auch in Führung. Die Wikinger hatten das Spiel danach im Griff. Eberhard Krauss` scharfen Cross von links konnte Christian Lau zum 2:0 verwerten und war mit seinem fünften Turniertor nun der unangefochtene Topscorer der Wikinger. Leider wurde dem vorentscheidenden Tor zum 3:0 durch Bill Graham die Anerkennung wegen möglichem Fußspiels verweigert. Dass die Entscheidung auch noch strittig war, macht das Ganze in Anbetracht des weiteren Spielverlaufs umso schmerzhafter. Der kleine Spielkader von sechs Feldspielern, der im kleinen Finale auch noch auf fünf geschrumpft war und die lange Turnierdauer forderten nun doch ihren Tribut. So kamen die Vilsheimer die aus dem Vollen schöpfen konnten zu immer mehr Abschlüssen. Im gleichen Maße nahm die Konzentration der Wikinger ab, so dass es zu Gegentoren kam. Am Ender der regulären Spielzeit stand es dann 2:2, so dass ein Sieger im Penalty Shootout ermittlet wurde. Brisant war dabei auch das Mutter-Tochter-Duell zwischen Silke (Wikinger) und Anna Hager (Leihgabe an Vilsheim). Leider vergaben Christian Lau und Eberhard Krauss ihre Penalties, so dass die Oiden Wikinger das kleine Finale trotz einer 2:0-Führung doch noch verloren.

Durch diesen unglücklichen Spielverlauf wurde die Freude über das Erreichen des Halbfinals getrübt. Nichtsdestotrotz freut man sich auf den nächsten Turniertag, der bereits am Samstag, den 27.01. stattfindet und mit Spannung und sportlichem Ehrgeiz erwartet wird (Krauss).

Die Hobbyturnierserie führte die Oiden Wikinger am 07.01. zu den Floorball-Haien des TSV Mainburg. In der Gruppenphase wurden sie mit den Regenburg Adlern, den NuTs aus Nürnberg und den spiel- und schussstarken Deggendorfern gewählt. Im ersten Spiel ging es dann auch gleich gegen Nürnberg, den vermeintlich schwächsten Gegner, los. Für das Ziel das Halbfinale zu erreichen war ein Sieg daher Pflicht. Allerdings starteten die Wikinger harzig in das Spiel und konnten die taktischen Vorgaben von Coach Jörg Diederich nicht umsetzen. So stand es lange 0:0. Zu allem Überfluss erhielten die Wikinger noch eine umstrittene Strafzeit wegen eines angeblichen Wechselfehlers. In Unterzahl fiel dann auch das 0:1 durch einen verdeckten Schuss. Das Gegentor wirkte aber wie ein Weckruf. Die Mannschaft spielte jetzt deutlich besser, aber immer noch zu ungenau, so dass sie kaum zwingend zum Abschluss kam. Folglich blieb es bis kurz vor Schluss bei diesem Spielstand. Die Oiden Wikinger setzen nun alles auf eine Karte: Goalie Silke Hager verließ das Tor und mit vier Feldspielern sollte der Ausgleich endlich fallen. Doch erst Sekunden vor Schluss fand ein präziser Distanzschuss von Jürgen Weller das Ziel. Beim Unentschieden blieb es dann auch. Für das zweite Spiel wurden als Konsequenz die Reihen umgestellt. Außerdem hatte der Coach bei der Spielbeobachtung taktische Fehler beim nächsten Gegner, den Regensburg Adlern, ausgemacht. Dadurch waren die Oiden Wikinger dann auch dominanter und kamen zu einigen Abschlüssen. Die überraschende Führung der Regensburger stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Wikinger spielten aber konzentriert weiter und kamen fünf Minuten später durch Christian Lau (Assist Bill Graham) zum Ausgleich. Wenig später konnte dann auch das 2:1 durch Jörg Diederich (Eberhard Krauss) bejubelt. Wegen unzulänglicher Entsorgung eines gebrochen Schlägers kamen die Regensburger in Unterzahl. Nach etwa einer Minute überzeugenden Überzahlspiels gelang es Jürgen Weller von den Mittellinie aus Eberhard Krauss in guter Position freizuspielen. Dessen Abschluss führte zum 3:1. Christian Lau gelang durch eine feine Einzelleistung noch der Schlusspunkt zum 4:1. Im letzten Gruppenspiel gegen Deggendorf ging es darum das Vorrücken ins Halbfinale zu sichern. Trotz der 1:5 Niederlage gelang dies auch als Zweiter der Vorrundengruppe. Das Wikinger-Tor in diesem Spiel steuerte Christian Lau bei. Somit war das erste Turnierziel für die Moosacher erreicht. Gleich im ersten Halbfinale standen die Wikinger dem Turnierfavoriten ZHS Dukes Minga gegenüber. Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Wikinger. Gefühlt waren die drei ersten Schüsse auch allesamt Gegentore. Es ist nicht so, dass sich man sich große Chancen auf eine Finalteilnahme ausgerechnet hatte, aber mit 0:3 nach vier Minuten konnte und wollte man nicht leben. In dem wie die Wikinger stärker wurden verloren die Abschlüsse der Gegner an Präzision, so dass die nächsten fünf Minuten kein Tor mehr fiel. Erst fünf Minuten vor dem Ende fiel dann das 0:4 aus Sicht der Nordmänner. Einen wuchtigen Schuss von Jürgen Weller konnte der ZHS-Goalie nur abprallen lassen. In der zweiten Welle konnte Christian Lau dann den freien Ball ins Tor schieben. Damit erzielte er nicht nur seinen vierten Turniertreffer, sondern er war auch der erste Spieler, dem überhaupt ein Tor gegen die ZHS Dukes während des Turniers gelang. Bevor es noch einmal spannend werden konnte, fiel aber auch noch das 1:5. Was aber viel weniger schmerzhaft war, als der Zusammenstoß von Goalie Silke Hager mit einem ZHS-Angreifer in der Schlusssekunde, der fast das Turnieraus für sie bedeutet hätte. Im kleinen Finale gegen Vilsheim begannen die Moosacher wieder konsequent und gingen durch Jörg Diederich auch in Führung. Die Wikinger hatten das Spiel danach im Griff. Eberhard Krauss` scharfen Cross von links konnte Christian Lau zum 2:0 verwerten und war mit seinem fünften Turniertor nun der unangefochtene Topscorer der Wikinger. Leider wurde dem vorentscheidenden Tor zum 3:0 durch Bill Graham die Anerkennung wegen möglichem Fußspiels verweigert. Dass die Entscheidung auch noch strittig war, macht das Ganze in Anbetracht des weiteren Spielverlaufs umso schmerzhafter. Der kleine Spielkader von sechs Feldspielern, der im kleinen Finale auch noch auf fünf geschrumpft war und die lange Turnierdauer forderten nun doch ihren Tribut. So kamen die Vilsheimer die aus dem Vollen schöpfen konnten zu immer mehr Abschlüssen. Im gleichen Maße nahm die Konzentration der Wikinger ab, so dass es zu Gegentoren kam. Am Ender der regulären Spielzeit stand es dann 2:2, so dass ein Sieger im Penalty Shootout ermittlet wurde. Brisant war dabei auch das Mutter-Tochter-Duell zwischen Silke (Wikinger) und Anna Hager (Leihgabe an Vilsheim). Leider vergaben Christian Lau und Eberhard Krauss ihre Penalties, so dass die Oiden Wikinger das kleine Finale trotz einer 2:0-Führung doch noch verloren. Durch diesen unglücklichen Spielverlauf wurde die Freude über das Erreichen des Halbfinals getrübt. Nichtsdestotrotz freut man sich auf den nächsten Turniertag, der bereits am Samstag, den 27.01. stattfindet und mit Spannung und sportlichem Ehrgeiz erwartet wird (Krauss).