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MTV 79 München - PSV München 31:13 (11:6)

männl. B-Jugend / 01.10.2017 / ÜBL Süd1

"Wir können nicht verlieren. Wir können nur besser abschneiden als erwartet"~ Dominic (sinngemäß) Die Sprüche "Wenn die gelb sehen, sehen wir rot.", "Wenn die gelb sehen, sehen wir schwarz." und "Wenn die gelb sehen, sehen wir 2 Minuten." eignen sich allesamt perfekt, um leicht abgewandelt einen persönlichen Spielbericht mit Informationen gefüllt und von Humor erfüllt einzuleiten.

Aus diesem Grund begleiten alle von ihnen, zumindest ihr Inhalt, uns nun durch die nächsten Zeilen und Worte. Es war ein kalter erster Tag des Monats und niemand von den 6 Spielern des PSV`s hätte an jenem bewölkten Tag damit gerechnet nur zu viert auf dem Feld stehen zu müssen. Die Hälfte des Teams hatte ihr Tagespensum an Willenskraft zuvor bereits bei dem Betreuen eines Turniers der Mini-Jugend aufgebraucht und der MTV 79 München lief gnadenlos mit überwältigender Zahl auf.

Aus "Ich habe mich heute darauf eingestellt zu gewinnen" wurde bereits vor dem eigentlichen Spiel bald ein "Ihr wollt mich doch veräppeln!". Die ersten Minuten verliehen Hoffnung auf einen ähnlichen, von Aufholjagden gespickten Spielerverlauf, wie bei dem vorherigen Spiel. Besonders als wir das Tor zum ersten Gleichstand warfen, einem 1 zu 1, war die Zuversicht groß. Doch mühsam erkämpfte sich der MTV seinen Vorsprung, während die in Unterzahl Aufgelaufenen nicht von ihren Fersen abließ, bis ein in Gelb gekleideter Spieler- in jenes Gelb, in dem das P des PSV-Logos erstrahlt- auf einen Schlag zwei mal 2 Minuten erwarb. In diesen 4 Minuten wurde aus einem 4:3 für MTV 79 München ein 5:3 für den MTV. Und nachdem der uns beraubte Spieler zurückgekehrt war, veränderte sich der Spielstand zu einem Zwischenergebnis von 11:6 zum Leidwesen des PSVs.

In der Pause stellte sich heraus, dass wir gebrochen waren. Gebrochen, aber nicht geschlagen kämpften wir in der zweiten Halbzeit um einen annehmbaren Endspielstand und kamen dem MTV sogar um 1 Tor näher, als vom Schiedsrichter weitere 2 Minuten zu einer roten Karte führten. Kurz drarauf erhielten wir noch eine Zeitstrafe und befanden uns in der oben angeteaserten Situation. Drei Feldspieler und ein Torwart gegen ein vollständiges Team mit zwei Auswechselspielern. Nun waren wir gebrochen und geschlagen und spielten mehr oder weniger nur noch um des Höflichkeits Wille. Mit zwei mutigen Toren beförderten wir uns wenigstens noch in den zweistelligen Bereich, was unsere Tore anging.

Der Endspielstand beträgt 31:13 für den MTV 79 München. Es ist inständig auf eine Verbesserung der Emotionskontrolle und eine erhöhtes Engament unsererseits zu hoffen, diese Aspekte gar zu erschaffen und zu fördern. Das nächste Spiel bereitet dafür eine annähernd perfekte Vorlage, was der Entwicklung eines Teamgefühls zu Hilfe sein sollte.