Menu

2.Herren: Knappe Niederlage gegen Tabellenführer

(C-Klasse) Sonntag, 23.04.2017 / PSV München II - FC Viktoria Mün. II 1:2 (1:1)

Viel bitterer und dümmer kann ein Spiel kaum laufen, das ist die Kurzzusammenfassung des heutigen Spiels. Schon die Vorzeichen waren bitter…. Die stark ersatzgeschwächten PSV-Hausherren traten mit nur 1 Wechsler und 2 angeschlagenen sowie weiteren 2 Spielern die seit Monaten ausfallbedingt ohne Training waren, an, es mussten alleine 6 Defensivspieler ersetzt werden.

Dennoch hielt das restliche Kollektiv die ersten 45 Minuten hervorragend dagegen, denn die Gäste, als Tabellenführer mit 3 Wechslern angereist, hatten in der 1. HZ nicht eine einzige Torchance. Wir hingegen machten nicht nur das Spiel, wir hatten auch mehrere Torchancen, von denen der unermüdlich rackernde Alex mal wieder nur durch ein Foul zu bremsen war, das Ganze innerhalb des Strafraums, so dass Noah zum 4. Elfer im 5. Spiel nacheinander antrat und zum 4. Mal in Folge sicher verwandelte. Die Nerven lagen blank beim Gegner, deren #2 und #4 verständigten sich darauf, Alex beim nächsten Mal richtig umzuhauen, das hörten mehrere Leute drinnen und draußen, nur der leider teils überforderte Schiri nicht, der auch sonstige viele Fouls der Gegner nicht frühzeitig mit Gelb etc. bedacht hatte und die Viktorianer weiter „ermutigte“, so zu „spielen“. Schließlich gelang es einigen vor allem in  HZ-1 unsportlich bis unappetitlich aggressiv und unfair auftretenden Gästen schließlich auch, Alex „umzuhauen“, er musste ab der 30. Minute bis zur 2. HZ raus. Weitere Provokationen kamen hinzu, die uns schließlich irgendwann auch aus der Linie brachten, wir ließen uns leider trotz mehrfachen Ermahnungen von der Seitenauslinie davon anstecken, wurden hektisch, verloren die spielerische Linie usw. Dies gipfelte vor allem in Person von Außenverteidiger Ousman, der zunächst völlig vermeidbar den gegnerischen Stürmer ganz außen im 16-er legte, den Gästen dadurch zum völlig unverdienten Ausgleich kurz vor dem Pausentee (41. Minute) verhalf und deren üble Gangart auch noch belohnte. Parallel dazu holte er sich berechtigt noch die erste Gelbe ab, was später noch Folgen haben sollte. Klar, dass alle PSV’ler zur HZ reichlich gefrustet/sauer waren. Dennoch wurden alle Blauen ermahnt, die 2. HZ ruhig anzugehen, sich auf das spielerische zu konzentrieren und sich keinesfalls weiter provozieren zu lassen. Wort sind aber manchmal Schall und Rauch, das Gegenteil trat ein, wir ließen uns auf sinnlose Diskussionen ein, ließen uns provozieren und brachten zu wenig gutes Spiel zusammen. Dennoch hatten wir in der 54. Minute die absolute Großchance, nachdem die Untersendlinger in der Vorwärtsbewegung weit aufgerückt an der Mittellinie den Ball vertändelten. Wir starteten den Konter in 4:2-Überzahl und brachten es fertig, den Ball 2x nicht im Tor unterzubringen. Damit nicht genug, die Gäste schlossen den unmittelbaren Gegenkonter daraufhin zum 1:2 Führungstreffer ab. ein absolut lächerlicher Spielstand in Anbetracht der Spielanteile/Torchancen. Die Hausherren waren geschockt, die Gäste hatten ab dann für jede Situation unglaublich lange Zeit, es wurde ständig gewechselt und verzögert, der Schiri sah leider nur zu. Dann brannten einigen PSV’lern langsam etwas die Sicherungen durch, allen voran wiederum leider Ousman. Kurz nach der Mittellinie wurde er vom Gästespieler wiederum zielgerichtet gefoult und anstatt den fälligen Freistoß für sich abzuwarten, ließ er sich zu einem harmlosen aber dennoch überflüssigen Revanche-Foul hinreißen und musste folglich richtiger Weise (wie auch im Hinspiel bereits) mit Gelb/Rot vom Platz, das alles in der 60. Minute. "Klar", dass der zuerst foulende Gastspieler nichts kassierte und so ging das ab dem Zeitpunkt weiter. Die nächste Gelbe folgte gleich danach für uns, als der Gegner wieder ewig den Ball nicht zum Einwurf für uns herausgab, und der dann dummer Weise von unserem Spieler geschubst wurde, ließ nicht lange auf sich warten, auch hier ging der Gegner, der bewusst zuerst provozierte, leer aus. Danach fiel beinahe jede Entscheidung gegen uns aus, das hatten wir uns mit unserer Dummheit/Unbeherrschtheit aber auch teils selbst zu zu schreiben. Spielerisch ging nicht mehr viel zusammen, wir hatten 30 Minuten in Unterzahl mit der nun „erforderlichen“ Dreierkette mangels Abwehrspielern und um vllt. doch noch den Ausgleich zu schaffen genug zu tun, den Gegner vom Tor fern zu halten, was ganz gut gelang. Großchancen konnten wir allerdings auch nicht mehr kreieren, so dass es bei der ebenso saudummen wie auch unverdienten 1:2 Heimniederlage verblieb.  

Fazit: das war nun die 2. unnötige 1:2-Niederlage hintereinander, so kommen wir tabellenmäßig nicht nach vorne, das ist klar. Zwar war die erste HZ von uns sehr ansehnlich, aber wir müssen lernen, uns weder provozieren zu lassen, noch durch Unsportlichkeiten der Gegner den Faden und damit die Spielkontrolle zu verlieren. Klappt das künftig wiederholt durch dieselben Akteure nicht, werden „Denkpausen“ nicht vermeidbar sein, nehmt das als ausdrückliche Warnung… Spielen wir dagegen so weiter, wie gegen Azadi und heute in der ersten HZ, können wir gegen jeden Gegner bestehen, man könnte es also, wenn man sich auf die Stärken besinnt. Dem Gegner wünschen wir den baldigen Aufstieg, nicht weil es verdient wäre, oder gar aus Sympathie, „aber dann san’s endlich weider“…    

Statistik: Kader, 12 Spieler: Adrian-Alex-Bakary-Daniel-Kai-Momo-Musa-Noah-Ousman-Schotti-Stefan-Zoelli   nicht im Kader, 7 Spieler: Benny-Felix-Nizar-Nunzio-Patrick-Riad-Salbeck    

Tore/Assists: 17. Minute: 1:0 Noah/Alex (FE); 41. Minute: 1:1 Gegner (FE); 55. Minute: 1:2 Gegner

1.Damen: Trainingslager war voller Erfolg

Wie auch im vergangenen Jahr starteten wir früh am Karfreitag voller Vorfreude in unser Trainingslager nach St. Leonard im Passeiertal. Mit dem Wiesenhof Garden Resort wussten wir bereits aus dem Vorjahr, dass uns ein wunderschönes Hotel in traumhafter Kulisse erwartete, in dem wir uns psychisch und physisch bestens auf die restliche Saison vorbereiten konnten. Wir - dass sind diesmal 21 international hochkarätig besetzte, reife, anständige und ruhige Damen und 6 Betreuer (die sich nochmal trauen oder Verdrängungsweltmeister sind ;-))
Anders als unsere gemeinsame Leidenschaft zum Fussball trennte sich unsere Autokolonne relativ schnell und wir machten uns teilweise einzeln auf den kurvigen Weg über den Jaufenpass hin zu unserer Unterkunft für die nächsten 4 Tage. Hierbei muss erwähnt werden, dass das letzte Auto schließlich das Erste war, dass das Luxushotel ohne viel Verkehr und sonstigen Vorkommnissen (das Fahren in die falsche Richtung und die zweimaligen Toilettenpausen zähle ich nicht dazu ;-)) bei strahlend blauen Himmel erreichte. So entspannten manche von uns bereits mit einem kühlen Getränk auf der idyllischen Panoramaterrasse während sich andere noch auf dem Jaufenpass mit lebensmüden Rasern abgeben mussten. Nachdem peu à peu alle eingetrudelt waren, hatten wir vor der ersten Trainingseinheit am Nachmittag noch genügend Zeit unsere riesigen und modernen Appartements zu erkundigen. Die Gefahr, dass man sich in diesen verläuft und den Weg ins Training nicht findet war durchaus gegeben, so waren sie teilweise größer als unsere kompletten Wohnungen daheim. Nach einer kurzen Stärkung am Mittagsbuffet ging es dann auf den nahegelegenen Trainingsplatz inmitten der Berge und uns erwartete die erste Taktikbesprechung bevor wir durch Kraft- und Konditionseinheiten von unserem Drill Instruktor (Jörg, fühl dich angesprochen!) so richtig ins Schwitzen gebracht wurden. Der Ausflug in eine der vielen Saunen oder ins Hallenbad war somit für viele von uns nach dem Training unerlässlich und ein weiterer Pflichttermin. Mehr oder weniger in Schale geworfen, freuten wir uns am Abend auf unser erstes 3 - Gänge - Menü und zweifelten schon jetzt durch das vielfältige Vorspeisen- und Nachspeisenbuffet daran, mit dem gleichen Gewicht die Heimreise anzutreten. Nach dem Abendessen haben wir uns mit dem ein oder anderem Getränk (hier sprechen wir natürlich nur von Proteinshakes und Magnesium - haltigen Drinks) in ein Appartement (demokratisch bestimmt ;-)) zurückgezogen und den ersten Tag gemeinsam ausklingen lassen.

„Nie ohne - ohne mein Team! Nie ohne - ohne mein Team! Röhrmoos, Karlsfeld, Solln (Dream)! Nie ohne - ohne mein Team! Nie ohne - ohne mein Team! Nie ohne - ohne mein Team! Grafing, Bogenhausen, Thalkirchen (Dream)! Nie ohne - ohne mein Team!

Nach einem Frühstück, dass keine Wünsche offen lässt, ging es für uns wieder zeitig auf den Platz und nach einer weiteren Taktikrunde schwitzten wir unsere letzten Magnesium Reste im Körper zunächst in intensiven Konditionseinheiten raus. Hierbei blieb uns auch der 10 - Kilo Medizinball nicht erspart und so manch eine von uns wurde durch dieses Gewicht wortwörtlich umgeworfen (Gott sei Dank ist unser Lazarett hierbei nicht weiter gewachsen ;-)). Auch für unsere zwei Torhüterinnen gab es kein Erbarmen, denn mit Guido hatten sie ihren persönlichen Torwarttrainer der sie in fünf taktisch anspruchsvollen und schweißtreibenden Trainingseinheiten professionell auf die letzten Spiele vorbereitete (die Arztrechnung wegen der unzähligen blauen Flecken stellen wir dir noch in Rechnung ;-)). Selbst unsere verletzten Spielerinnen bewiesen Teamgeist und absolvierten am Rande des Spielfelds ihr individuelles Aufbautraining. Bevor es für uns am Nachmittag weiterging, haben wir unsere freie Zeit beim gemeinschaftlichen Entspannen im Whirlpool (auf weitere Ausführungen wird an dieser Stelle verzichtet) oder beim individuellen Sonnenbaden im herrlich angelegten Gartenbereich verbracht. Am Nachmittag stand die nächste Taktikbesprechung auf dem Plan (Johnny, du hast wiedermal in jeder ein hervorragendes Bild abgegeben), in der wir neue Spielvariationen für ein besseres Kombinationsspiel gelernt haben. Nach dieser schwang sich unsere Invalidengruppe auf geliehene E - Bikes und erkundigte so die traumhafte Natur und teilweise auch etwas lebensmüde den Jaufenpass mit bis zu 40 km/h während wir, die nicht ganz so Lebensmüden, die neuen Spielvariationen direkt in dazugehörigen Übungen umsetzen konnten. Highlight unseres Abschlussspielchens waren natürlich zum einen die umgesetzten taktischen Spielzüge und zum anderen eine Flitzerin auf einem der besagten E - Bikes, die mit ihren 40 km/h trotz unserer hervorragenden Fitness einfach nicht einzuholen war ;-). Nach der wieder mal sehr guten Stärkung am Abend versammelten wir uns zum gemeinschaftlichen „Workout" und leiteten den Abend mit einer (politische Lücken aufzeigende ;-)) „Wer - bin - Ich?“ - Runde ein, wobei so manch einer im Laufe des musikalisch hoch professionell untermalten abends mit Sicherheit auch nicht mehr so ganz wusste wer er denn jetzt ist…

„Ich schließe die Tür des Apartments wenn die Party komplett ist - Elise, Vicky, Antonia vom Fußballplatz auf meine Guestlist - Menthol in der Kippe, Magnesium im Drink - Ne Freundin will, dass ich für sie „Lieber so“ sing, diese Gesangseinlage zwingt viele zum fliehen - Ich kooperiere nicht ohne mein Team“

Nachdem das Osterfrühstück für einige von uns diesmal etwas einfacher ausfiel (das lag natürlich nur daran, dass wir nach dem hervorragenden Essen langsam auf unsere Linie achten mussten!) machten wir uns nach einem Geburtstagsständchen für unsere allerbeste Karin bei einem 10 KM - Lauf, durch die traumhafte Bergkulisse, auf die Suche nach dem Osterhasen. Hierbei muss lobend erwähnt werden, dass bis auf unsere Verletzten, alle diese Herausforderung annahmen (naja... eine Wahl hatten wir letztlich ja auch nicht und wer will schon nicht den echten Osterhasen finden ;-)) und trotz schwerer Beine und einem müden Kopf über ihre Grenzen gegangen sind. Als Belohnung für diese frühmorgendliche Tortur gab es zum Durchatmen noch eine kurze Taktikrunde und eine weitere Trainingseinheit (es bestand kurz der Gedanke sich ein E - Bike zu leihen und mit geschlossenen Augen den Jaufenpass runter zu fahren :-P). Zurück im Hotel suchte sich fast jede von uns ein lauschiges Plätzchen, um sich entweder ein bisschen in Mitleid zu suhlen oder eine große Portion Schlaf nachzuholen. Etwas munterer machten wir uns dann nach einer kurzen Stärkung am Mittag auch schon wieder auf den Weg zum Fußballplatz an dem sich erstmal ein grausiger Vorfall abspielte. „El animal“ (Name von der Redaktion geändert) wurde durch einen Holzsplitter so stark am Gesäß verletzt, dass dieser Schiefer auch in einer Not - OP mit Haarnadel und Ohrring nicht entfernt werden konnte (die Redaktion hat mittlerweile aber erfahren, dass der Schiefer in München entfernt wurde und „El animal“ für die nächsten Spiele zur Verfügung steht). Nach diesem Abstecher in die Humanmedizin galt unsere ganze Aufmerksamkeit wieder dem Fussball, denn Guido konnte ein Vorbereitungsspiel gegen eine in Südtirol ansässige Mannschaft, die teilweise noch durch Spielerinnen von uns aufgefüllt wurde, organisieren (an dieser Stelle auch nochmal ein großes DANKESCHÖN an Guido und die Mädels!!). Höhepunkte des Spiels waren nach anfänglichen Schwierigkeiten (der Geist war willig der Körper erstmal schwach) mit Sicherheit das wiedergefundene Kombinationsspiel, die Umsetzung der taktischen Vorgaben und der wahnsinnig agile und läuferisch starke Schiedsrichter Jörg (Name von der Redaktion nicht geändert). Anschließend belohnten wir uns nach dem anstrengenden Tag mit einem kulinarisch grandiosen 6 - Gänge - Ostermenü und verdrängten den aufkeimenden Gedanken an die Waage daheim (kurzzeitig hatten wir auch die Idee, soviel zu essen, dass wir unsere Gegnerinnen in den kommenden Spielen einfach überrollen). Bei einem letzten gemeinsamen Abend ließen wir die letzten Tage in gemütlicher Atmosphäre beim Karten spielen, ratschen und einem mitternächtlichen/frühmorgendlichen Baden (Anmerkung der Redaktion: bei den Wasserratten handelte es sich um zwei unserer internationalen Spielerinnen die, die Öffnungszeiten des Hallenbads wahrscheinlich einfach nicht verstanden haben) Revué passieren.
Nach einem ausgiebigen Frühstück hatten manche von uns, nach 12 Stunden sportfreier Zeit, schon regelrechte Entzugserscheinungen und lieferten sich vor der Abfahrt noch ein spannendes Volleyballspiel (keine Sorge, da wir es mit den Händen nicht so drauf haben, bleiben wir alle dem Fußball treu ;-)) andere genossen noch die letzten Sonnenstrahlen im Gartenbereich. Als wir dann endlich den Jaufenpass mit gefühlten 20 km/h (Nein, dass lag nicht an unserem neuen Gewicht) hinter uns gebracht hatten, packte eine von uns wieder der Sportentzug und sie entschied sich für eine kurze Laufeinheit an der Mautsation auf der Brennerautobahn (unser Lazarett hat sich auch bei dieser mutigen Aktion nicht erhöht!). Bei einem gemeinsamen Mittagessen teilten wir nochmal unsere schönsten Erlebnisse bevor es für uns alle wieder Richtung München und rein in den verschneiten (?!) Alltag ging.
Wir sind uns alle sicher, dass das Trainingslager ein voller Erfolg war. Wir konnten uns in den verschiedensten Trainingseinheiten nicht nur konditionell und taktisch verbessern, sondern teilen auch als Mannschaftskolleginnen und Freundinnen viele neue Erinnerungen miteinander, die uns für die Rest - Saison 2017 mit Sicherheit weiterhelfen werden. In den nächsten Wochen haben wir fest vor, weiter an uns und miteinander zu arbeiten um uns in den kommenden Spielen sportlich für diese unvergessliche Zeit zu revanchieren.
Bis dahin können wir unseren verschiedenen Trainern/Betreuern für das was war nur DANKE sagen und hoffen, dass sie wissen, dass wir diese Unterstützung nicht für selbstverständlich halten und unendlich dankbar dafür sind.

DANKE Susi: für dein Engagement, für deine immer gute Laune und danke dafür, dass du nicht nur Trainerin, sondern auch Freundin bist.

DANKE Joe: für deinen Einsatz, deine Ausdauer und dafür, dass du uns mit deinen Sprüchen immer wieder zum Lächeln bringst.

DANKE Guido: für deine hervorragende Organisation, für das tägliche Torwarttraining und dafür, dass du immer ein Teil von uns geblieben bist.

DANKE Jörg: für deinen Antrieb, deine Motivation und danke dafür, dass du nicht nur mit uns trainierst, sondern auch mit uns feierst.

DANKE Karin: für deine mütterliche Zuneigung, für deinen Glauben und danke dafür, dass du uns schon seitdem ich denken kann unterstützt.

DANKE Lorle: für deinen Witz, deine Unterstützung und danke dafür, dass du immer für uns da bist.

DANKE Alois: für deine Unterstützung, für deine Herzlichkeit und danke dafür, dass du Osterhase gespielt hast ;-).

Die Mannschaft

1. Damen: Hart umkämpfter Punktgewinn

(Kreisliga) Sonntag, 19.03.2017 / Post-SV München – FC Dreistern NT 1:1 (0:1)

Am vergangenen Sonntag empfingen die PSV Damen, mit Unterstützung von zwei B – Juniorinnen, die Damen des FC Dreistern NT im heimischen Postsportpark. Um diese auch als Tabellenletzten nicht zu unterschätzen, erinnerte das Trainergespann Autengruber/Fischer vor dem Spielbeginn nochmals an das desaströse Hinrundenspiel gegen den damaligen Tabellenletzten den MSV Bajuwaren und appellierten an die Einstellung, die Konzentration und den Kampfgeist jeder einzelnen PSV Spielerin, um dieses Spiel ab Anpfiff anders zu gestalten.
Dieser Appell schien zunächst jedoch auf taube Ohren zu stoßen, denn die Hausherrinnen präsentierten sich passend zum Wetter völlig durch den Wind und fanden während der ersten zwanzig Minuten keinerlei Zugriff auf das Spielgeschehen. So fand dieses hauptsächlich im Mittelfeld statt und sowohl saubere Zuspiele als auch zielgerichtete Passkombinationen suchten die PSV – Anhänger vergeblich. Vielmehr mussten sie durch die unzähligen, überflüssigen hohen Bälle riskieren, eine kurzzeitige Genickstarre davonzutragen. Zwar fanden die PSV Damen gegen Mitte der ersten Halbzeit langsam ihren Rhythmus und konnten sich folglich auch vereinzelte Torchancen erarbeiten, doch diese wurden, wie in der Vergangenheit schon so oft, leichtsinnig vergeben. Das diese Nachlässigkeit Gefahren mit sich bringt, sollte den PSV Damen zwar mittlerweile bewusst sein, doch wer nicht lernen will muss ja bekanntlich fühlen. In der 32. Minute mussten die Hausherrinnen dann mal wieder spüren, wie sich ein unnötiger aber selbstverschuldeter Rückstand anfühlt, als den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen zu Recht ein Hand - Elfmeter zugesprochen wurde, den C. Schwaiger unhaltbar verwandelte. Beflügelt durch diesen Führungstreffer intensivierten die Gäste ihre Angriffsbemühungen verpassten es vor der Halbzeitpause jedoch, trotz der ein oder anderen Möglichkeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Nach dem Seitenwechsel waren es auch die Gäste die, bedingt durch eine relativ wacklige Abwehr, die ersten hochkarätigen Torchancen für sich verzeichnen konnten, als ein harmloser Angriff zu einer unnötigen Ecke geklärt wurde. Dieser Eckball landete bei einer Dreistern – Offensivspielerin, deren Schuss jedoch durch eine starke Parade von L. Blumenschein noch an die Latte gelenkt werden konnte. Den folgenden Nachschuss konnte K. Krautwasser gerade noch auf der Linie klären. Im Folgenden steigerten die Hausherrinnen ihre Leistung und bewiesen mit schnellen Kombinationen über mehrere Stationen und durch starke Zuspiele, dass sie zu Recht auf einem der oberen Tabellenplätze zu finden sind. In der 54. Minute wurde K. Krautwasser nach einer schönen Kombination über die rechte Seite freigespielt, sodass sie zum Schuss ansetzen konnte. Dieser wurde zwar noch von der Torhüterin pariert, doch R. Salz stand goldrichtig und konnte mit einem Abstauber den laut umjubelten Ausgleichstreffer erzielen. Im weiteren Spielverlauf dominierten die PSV Damen die Gäste zwar weitestgehend, scheiterten jedoch reihenweise am unkonzentrierten Abschluss, sodass es auch nach 90 Minuten beim 1:1 blieb. Am heutigen Spieltag haben die PSV Damen den Gegenwind nicht nur wettertechnisch, sondern auch durch einen hingebungsvoll kämpfenden, einsatzfreudigen und giftigen Gegner zu spüren bekommen, sodass die abgerufene Leistung für einen Sieg schlichtweg nicht ausgereicht hat. Nun gilt es, dieses enttäuschende Spiel abzuhaken und den Blick auf das kommende Auswärtsspiel gegen den TSV Karlsfeld zu richten. Bis zu diesem sollten sie jedoch zu alter Stärke zurückfinden, denn auch die Damen aus Karlsfeld werden es den PSV Damen mit Sicherheit nicht einfach machen und ihnen alles abverlangen.

1.Herren: Last Minute Sieg

(B-Klasse) Sonntag, 19.03.2017 / NK Dinamo München II - PSV München 2:3 (0:0)

Das dass eine enge Kiste wird war vom Beginn an klar. Mit dem Anpfiff begannen beide Mannschaften eine körperbetonte aber immer faire Spielweise. Die Anspannung war beiden Mannschaften anzusehen, wodurch der Spielfluss deutlich darunter litt.

In der 30. Spielminute erkämpfte sich Fis die Kugel und setzte Metin mit einem 30 Meter Zuckerpass im Strafraum in Szene der mit seinem schwachen Fuß knapp am Pfosten vorbei schoss. Als wir alle mit dem Gedanken in der Halbzeitpause waren, kam über unsere Linke Seite ein hoher Ball in unser Strafraum was jeden zu überraschen schien, außer unserem Keeper Sercan, der Blitzschnell unten war und so die mögliche Führung für den Hausherren vereitelte. In der Halbzeitpause bekamen wir die gute Nachricht, dazu später mehr, was uns allen beflügeln sollte. Jetzt wollten wir das rumgegurke auf Seite legen und aktiv Fußball spielen. Gleich vom Beginn an haben wir das Zepter in die Hand genommen, über 2-3 Stationen haben wir im Mittelfeld Ali freigespielt, der mit einem super Auge Metin ins 1 vs. 1 schickt und Metin eiskalt einnetzt. Die nächsten 30 Minuten hieß es Post SV gegen Torwart von NK Dinamo. Wir vergaben in Minuten Takt einen hundertprozentigen nach den anderen. Leider haben wir in unserer Drangphase nur mit Metin auf 2:0 erhöhen können. Als dann 7 Minuten vor Schluss der Bullige Stürmer von NK Dinamo sich auf der rechten Seite durchtankt und scharf reinflankt steht es aus dem heiteren Himmel 2:1 Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt ein Gegentor bekommen aber trotzdem nicht den Faden verloren und weiter spielerisch Akzente gesetzt. 3 Minuten vor Schluss wird Fis 35 Meter vor gegnerischen Tor gefoult, Phillip legt sich die Kugel schön, zieht durch und bringt das Tor zum Beben, Aluminium. Die letzte offizielle Spielminute stehen wir geordnet hinten, keine Räume frei, kein Anspielstation für den Gegner, dies muss den einen so geärgert haben das er 25 Meter vor dem Tor sein Bauernspitz auspackt und siehe da die Kugel senkt sich ins Tor. Als der Schiedsrichter 4 Minuten nach Spielzeit verkündet sah man NK Dinamo an dass Sie mit dem Punkt leben können, die Klärungsversuche waren alle Kraftvoll, wir konnten und wollten das so nicht hinnehmen. Der letzte Klärungsversuch brachte uns eine Ecke ein, Sercan stürmte von seinem zum gegnerischen Tor um für Gefahr zu sorgen, die Ecke geschlagen vom Fis, Emrah steigt hoch setzt schön den Kopfball in die Ecke was der Gegner noch so retten kann aber genau vor die Füße von Emre der mit voller Wucht heute den Sieg beschert. Das ausgerechnet Emrah und Emre am Siegtreffer beteiligt sind grenzt schon an Wunder, Ihr Vater hatte nämlich heute eine Not OP, ohne Sie hätten wir mit 10 Mann spielen müssen und erst in der Halbzeitpause bekamen Sie die Nachricht von der erfolgreichen OP. Man kann sich nicht genug bedanken für diesen Einsatz. Wünschen euren Vater noch eine schnelle Genesung.

1.Herren: Starke Aufholjagd bleibt unbelohnt

PSV München - TSV Solln II 3:4 (1:3)

Zum letzten Vorrundenspiel empfing unsere 1. Herrenmannschaft den Tabellendritten vom TSV Solln, der noch große Hoffnungen hegt, den Sprung in die A-Klasse zu schaffen. Die sehr herbstlichen Temperaturen boten die Gelegenheit, den neuen, von M-Net gesponsorten Langarmtrikotsatz einzuweihen.
Die Partie begann dann mit einer kalten Dusche für unser Team. Bereits in der 4. Spielminute ein erster zaghafter Ansatz eines Angriffs der Gäste, der aber gleich mit einem trockenen Fernschuss zum Torerfolg führte. Im Anschluss fingen sich die PSVler, gestalteten die Partie ausgeglichen, kamen jedoch nicht wirklich zwingend vor das gegnerische Gehäuse. Umso ärgerlicher dann die Tatsache, daß die Sollner nach etwa einer halben Stunde nach zwei Standardsituationen auf 0:2 und sogar auf 0:3 erhöhen konnten. Was man unserem Team aber jedenfalls nicht absprechen kann, ist, daß es über ein großes Kämpferherz verfügt. Zum wie es so schön heisst, psychologisch wichtigen Zeitpunkt, unmittelbar vor der Pause, konnte Metin Rieger noch auf 1:3 verkürzen.
Nach einer wohl aufrüttelnden Halbzeitansprache von Trainer Yakup Kilic kam eine extrem motivierte Mannschaft aufs Spielfeld zurück, die sofort das Zepter übernahm, und einen unheimlich großen Druck mit vielen Torchancen aufbaute. Selbst durch einige ziemliche, aber vom Schiedsrichter nicht richtig geahndete Härten der Gegner liessen sie sich nicht aus dem Konzept bringen und kamen sogar noch durch Fisnik Nitaj sowie Philipp Krause in der 73. und in der 77. Minute zum hoch verdienten 3:3-Ausgleich. Jetzt wollten wir natürlich mehr, der Druck konnte weiterhin aufrecht erhalten werden, aber wie das im Fussball mal so ist, kommen die Gegner dann natürlich schnell zu Konterchancen. Und so mußte es dann doch noch geschehen; in der 89. Minute führte ein Eckball zum sehr unglücklichen 3:4-Endstand.
Somit überwintert unser Team, welches sich zuletzt nach schwächerem Start gut gefangen hat, auf einem neunten Tabellenplatz mit noch viel Luft nach oben.

herren2016